Es gibt drei Arten von Erwachen:

Das Erwachen eines Individuums aus einem langen nächtlichen Schlaf.
Das Erwachen, wenn ein Individuum einen Wandel durchlebt und erkennt, daß es keinen Tod gibt.

Dann gibt es noch das wichtigste Erwachen:


Das Erwachen, wenn ein Individuum erkennt, daß es nie geboren wurde und nie sterben wird, daß es ein ewiges unsterbliches Wesen ist.

 

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

 

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch der Mutter.


La Charité, 1859
Maler: William-Adolphe Bouguereau (1825-1905)
"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?",

fragt der eine Zwilling.

"Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird",

antwortete der andere Zwilling.

"Ich glaub, das ist Blödsinn!",
sagte der Erste.
"Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"
 
"So ganz genau weiss ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller sein als hier. 
Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
 
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. 
Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
 
"Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
 
"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt. 
Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."
 
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. 
Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen."
 
"Mutter? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn, bitte?"
 
"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. 
Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"
 
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
 
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. 
Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt."
 
Schließlich kam der Zeitpunkt ihrer Geburt. Als sie ihre vertraute Welt verlassen hatten, öffneten sie ihre Augen und was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume.

Henry Nouwen (Holländischer Priester und Schriftsteller, 1932 – 1996)

 

Kennen Sie folgende Frage?

" Warum immer ich?"

Sei es, daß sie immer wieder an den falschen Partner geraten, immer ihren Job verlieren bzw. erst gar keinen finden, immer irgendwie in Geldnot sind, obwohl sie eigentlich ganz gut verdienen, usw. Andere fragen sich:" Warum mache ich mir immer soviel Sorgen um alles?"    " Warum opfere ich mich so für meine Mitmenschen auf, obwohl ich das eigentlich gar nicht will und viel lieber etwas für mich tun sollte?"- "Warum habe ich Probleme mit meinem Eßverhalten, bin zu dick oder zu dünn?" Es gibt aber auch Menschen, die sich fragen, woher ihr Interesse an ein bestimmtes Land kommt oder warum sie sich z.B. so gut in Kräuterheilkunde auskennen, ob sie ihren Partner in einem früheren Leben schon einmal gekannt haben usw.

Manche sind aber auch einfach nur neugierig, ob sie schon einmal gelebt haben. Bei all diesen Fragen kann eine Rückführung gute Dienste leisten.

Bei einer Rückführung wird der Klient durch Hypnose, Meditation oder Phantasiereisen in einen Trancezustand gebracht. Dabei tauchen Bilder in seinem Kopf auf, die ihm bei der Beantwortung seiner Fragen helfen können. Diese Bilder können selbstverständlich auch aus dem jetzigen Leben kommen, z.B. aus der Kindheit, dem Säuglingsalter oder sogar aus der vorgeburtlichen Zeit, wenn das angesprochene Problem in dieser Zeit ihren Ursprung hat. Der Klient ist in der Lage, sich während der ganzen Sitzung mit dem Rückführungsleiter, der ihn durch diese Zeit führt, zu unterhalten. Er ist also nicht komplett ausgeschaltet, sondern hat lediglich den Zustand erreicht, in dem er Zugang zu seinem Unterbewußtsein hat.

Eine Rückführung ist für jeden geeignet, der keine psychischen Probleme hat, die gen sind oder welche, die immer „Glück“ im Leben haben.

Jedem Menschen bzw. jeder Seele wird das Lebensprogramm so geschrieben, daß es seine Ziele erreichen kann.

Was nicht unbedingt bedeutet, daß alles vorherbestimmt istin die Hände von Fachärzten gehören. Man muß auch nicht unbedingt an Wiedergeburt glauben, man muß nur neugierig und offen sein für neue Wege. Dann macht man bestimmt eine beeindruckende Erfahrung, die man sein ganzes Leben lang nicht mehr vergißt.

Inkarnation heißt „Fleischwerdung“
Reinkarnation ist die „Wiederfleischwerdung“
Exkarnation bedeutet die Freilassung der Seele vom Körper, also der körperliche Tod
.

Das Thema der Wiedergeburt interessiert die Menschheit schon seit Jahrtausenden, wurde schon immer heftig diskutiert, ohne jedoch einen abschließenden Beweis erbringen zu können, daß Wiedergeburt existiert oder auch nicht existiert. Dieses macht das Thema immer wieder spannend. Selbst unsere moderne Forschung und Wissenschaft kann diese Frage nicht einmal ansatzweise befriedigend erklären. Für viele Kulturen und Religionen ist die Wiedergeburt eine Selbstverständlichkeit und eine wichtige Grundlage der Lebensphilosophie und der persönlichen Ethik. An Reinkarnationen glauben viele Religionen z.B. der Hinduismuns, der Jainismus und der Buddhismus. Aber auch im Judentum, Christentum und im Islam sind Quellen zu finden, die auf Wiedergeburt schließen lassen.

Einige Religionen lehren, daß sich die Seele mit jeder Inkarnation weiterentwickeln kann. Sie nimmt sich vor ihrer Inkarnation in Abstimmung mit ihren Ratgebern bzw. Helfern ein „Ziel“ vor, das sie im nächsten Leben erreichen will. So läßt sich auch erklären, warum es Menschen gibt, die vom „Schicksal“ schwer geschlagen sind. Der eine lernt seine Lektion schneller und bewältigt sie besser, der andere braucht länger und mehr Übungsaufgaben, um seine Lektion zu lernen. Es gibt Menschen, die sich vom Tellerwäscher zum Millionär hocharbeiten, andere bleiben Tellerwäscher. Und der hartherzige Millionär, der auf seinem Geld sitzt und keinem anderen etwas gönnt, wird vielleicht sein ganzes Leben lang nie richtig glücklich sein, die richtige Beziehung finden o.ä. Und der Tellerwäscher, der seine wenigen Kröten noch mit anderen teilt, fühlt vielleicht innerlich mehr Glück und Zufriedenheit, hat eine liebende Frau und Kinder usw.

 

 

Karma

Das Karma ist ein Ursache-Wirkung-Gesetz. Demnach hat alles, was wir denken und tun, egal ob positiv, negativ oder neutral, eine Wirkung auf unser späteres Leben. Entweder in unserem jetzigen oder einem unserer nächsten Leben. Das sollte uns zu dem einfachen Lebensleitsatz führen „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu 

oder : "Was du säst, das wirst du ernten".Man kann sich das Folgeleben so vorstellen, wie wenn man abends ins Bett geht und morgens wieder aufsteht und da weitermachen muß, wo man gestern aufgehört hat. Man wacht dort auf, wo man sich gebettet hat, im Luxusappartement oder unter der Brücke. Genauso kann man sich das mit dem Folgeleben nach dem Tod vorstellen. Man macht da weiter, wo man im letzten Leben aufgehört hat, mit einer neuen Aufgabe oder immer noch mit der alten. Nur daß man sich an manche Dinge nicht mehr erinnern kann, sich vielleicht nur wundert, wieso man sich so für ein bestimmtes Land interessiert, bestimmte Talente, Interessen oder Fähigkeiten hat.

Oft sagt mir der Bauch, was das richtige für mich ist, auch wenn der Verstand dagegen ist. Der Bauch ist eher mit dem Unterbewußsein verbunden, als der Kopf. Und unser Unterbewußtsein kann sich oft erinnern, was das beste für uns ist.

Selbstverständlich sollte die Karma (Ursache-Wirkung) - Theorie keinesfalls dazu führen, daß wir sagen, wenn wir einen Bettler am Straßenrand sehen: „Dem gebe ich nix. Der hat sich sein Leben ja selbst so ausgesucht“. Denn vielleicht ist es ja eine meiner Aufgaben in diesem Leben, gerade diesem Bettler zu helfen!

Unsere Seele spricht sich übrigens auch vor seiner Reinkarnation ab, mit welchen anderen Seelen sie im nächsten Leben wieder in Kontakt treten will. Hierbei kann es dann gut passieren, daß die Mutter in diesem Leben der Liebhaber, der Nachbar oder auch der ärgste Feind im nächsten Leben sein wird oder so.

Wie lange „schwebt“ die Seele nun eigentlich zwischen zwei Inkarnationen im Äther?

Das ist völlig unterschiedlich. Das kann z.B.500 Jahre dauern oder auch nur einige Monate. Man hat jedoch festgestellt, daß in den letzten Jahren die Seelen immer schneller inkarnieren, da sie sich ja nicht vermehren, es aber immer mehr Menschen auf der Erde gibt, die ja alle eine Seele brauche. Früher konnte sich eine Seele lange Zeit lassen, um wieder zu reinkarnieren, heute muß sie sich etwas beeilen.

Man muß aber nicht an Reinkarnation glauben, um eine Rückführung zu unternehmen, denn es gibt noch eine andere, von eher technisch interessierten Menschen leichter verständliche Theorie.

 

 

Die Theorie des morphogenetischen Feldes.

Das morphogenetische Gesetz ist mit dem Internet vergleichbar. Alle Menschen, Tiere, Pflanzen und immaterielle Dinge wären Computer, die miteinander verbunden sind und ständig untereinander Informationen austauschen.

Bei einer Rückführung ist das so, als ob man sich über ein Terminal in dieses große Netzwerk einloggt und gezielt nach bestimmten Informationen sucht. Wenn man an Wiedergeburt glaubt, könnte das bedeuten, daß man Informationen aus einem anderen Leben bekommt. Jeder neue Mensch wäre demnach ein neuer Computer, der aus dem Netzwerk das Betriebssystem eines anderen Computers aufgespielt bekommt. Glaubt man nicht an Wiedergeburt, kann man es sich so vorstellen, als greife man einfach auf eine alte Datei zu, die noch irgendwo im Betriebssystem gespeichert ist und zum eigentlichen Betriebssystem paßt. Allerdings sendet das morphogenetische Netzwerk auf einer solch hohen oder verschlüsselten Frequenz, daß wir sie mit unseren elektronischen Empfängern nicht nachweisen können, sondern nur unser Unterbewußtsein sie empfangen kann. Denn es verfügt über einen Spezialempfänger und kann sie abhören.

 

 

Ich führe keine Rückführungen bei Minderjährigen durch. Auch nicht bei psychisch Kranken, die sich in psychiatrischer Behandlung befinden, ohne Zustimmung ihres Arztes.


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